Der 2,5 Tonnen schwere Widestar mit riesigen Rädern und genug Power, um einen BMW M5 stehen zu lassen

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Dürfen wir euch einen getunten Mercedes G 63 von Brabus vorstellen? Er wird auf der Frankfurter IAA 2015 enthüllt und mit seinen großen Rädern und mit jeder Menge Pferdestärken die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Nicht weniger als 850 Pferdestärken, um genau zu sein. Brabus hat AMGs alten 5,5-Liter-V8 auf 5,9 Liter aufgebohrt, und Schmiedekolben, eine feinsäuberlich ausgewuchtete Kurbelwelle, neue Zylinderköpfe, ein modifiziertes Ansaugmodul, größere Lader und andere Krümmer hineingepackt. Es gibt sogar ääächtes Gold im Motorraum – das hilft, die Ladelufttemperatur zu senken.

Abgesehen von den 850 PS bietet der dicke G-Wagen auch 1450 Newtonmeter Drehmoment, die von einer Siebengang-Automatik gezügelt werden, so gut es eben geht. Außerdem noch adaptive Dämpfer und natürlich Allradantrieb. 100 km/h erreicht ihr damit nach genau vier Sekunden – schneller als in einem Serien-M5 – und wenn ihr mit dem Gaspedal weitermacht, schafft ihr 260 km/h. Dann bremst euch die Elektronik ein, um die Reifen zu schonen. Genau wie bei jedem ordentlichen Raumschiff verhindert man damit, dass man aus dem Orbit getragen wird.

Das Ding wird natürlich nicht ohne Grund „Widestar” genannt: Die Karosserie ist zwölf Zentimeter breiter als der normale G 63, einfach wegen der riesigen Kotflügel für die monstermäßigen 23-Zöller. Außerdem gibt es noch Spoiler und LED-Licht außen, sowie klimatisierte Sportsitze und massenweise Leder und Hightech innen. Alles zusammen wiegt heftige 2550 Kilo.

Über den Preis verliert Brabus kein Sterbenswörtchen. Aber wenn der Wagen für euren Geschmack ein bisschen zu viel Power hat – oder, sagen wir, weil er euch zu schwer ist –, dann bietet der Tuner auch eine etwas stärkere Version des C 63 S. Ein bisschen Trickserei am Steuergerät setzt 600 PS frei – 90 mehr als beim Standardmodell – und dazu noch 800 Newtonmeter Drehmoment.

Der Tempo-100-Sprint sind in diesem Auto nach 3,8 Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 300 km/h hochgesetzt. Das Auto bekommt einen Edelstahl-Auspuff mit einem Modus, um die Nachbarn zu beeindrucken, und einem, um sie zu schonen. Und ein bisschen Aerodynamik-Zeug, 20-Zöller sowie ein paar Nachbesserungen am Interieur.

Beide Autos stehen in Frankfurt. Welcher spricht euch mehr an?

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