Galerie: Wer ist der Leistungskönig, der ohne Zwangsbeatmung auskommt?

10. Mercedes SLS AMG Black Series – 631 PS

Der wunderbare 6,2-Liter-V8 von Mercedes trieb in so ziemlich jedem AMG sein Unwesen. Doch dann wechselte man zur Turbotechnik.

Der aktuelle AMG GT wird zwar von einem 4,0-Liter-V8 mit Zwangsbeatmung befeuert, doch sein Vorgänger verzichtete noch auf diesen neuen Trend. Es war der SLS AMG Black Series mit Saugmotor.

Mit 631 PS lag er ganze 60 PS über dem Standard-SLS und außerdem sah er auch wie ein SLS GT3 ohne Aufkleber aus. Ja, er ging auch ziemlich gut quer …




9. Dodge Viper ACR – 654 PS

Ein weiteres Rennauto für die Straße und das einzige aus amerikanischer Herstellung. Überrascht? Müsst ihr nicht, denn die meisten Kraftwagen von der anderen Seite des Teichs arbeiten mit einer Kompressoraufladung …

Aber die Viper hält sich noch an den Spruch: „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum.“ Der Motor ist ein mächtiger 8,4-Liter-V10, der in der ACR-Version 654 PS und 814 Newtonmeter Drehmoment produziert.

Sie wird wohl das aufregendste Fahrerlebnis in unserer Liste bieten, denn die Kraft wird immer noch über eine manuelle Sechsgang-Schaltung weitergeleitet und der Grip wird nur über spezielle Reifen und einige Abtrieb-Maßnahmen generiert. Elektronische Helfer sucht man dagegen fast vergeblich.




8. Ferrari Enzo – 660 PS

Der Enzo ist hingegen das erste Ferrari-Topmodell gewesen, das mit elektronischen Helferlein bestückt wurde. Elektronischen Helferlein, die direkt aus der Formel 1 adaptiert wurden.

Die 660 PS waren genug, um einen Topspeed von 355 km/h und eine Null-auf-100-km/h-Sprintzeit von 3,3 Sekunden zu ermöglichen. Daneben sicherten die nach oben öffnenden Türen und eine durchsichtige Motorhaube die Ferrari-Hypercar-Exotik.

Maßnahmen, die nötig waren, um in die Fußstapfen des F40 und des F50 zu treten.




7. Ferrari FF – 660 PS

Ihr wollt Zeichen für Fortschritt? Etwa eine Dekade nach dem Enzo kommt ein viersitziges Allrad-Schrägheck, das die gleiche PS-Leistung erzeugt wie damals das Hypercar-Topmodell von Ferrari.

Auch wenn es sich eigentlich nur um einen Allrad-Hot-Hatch im Ferrari-Stil handelt: Der FF wurde für Performance-Zwecke gebaut und er wird von einem V12 ohne Zusätze angetrieben.

Und wenn ihr die Rücksitze umklappt, könnt ihr euch über ein Kofferraumvolumen von 800 Liter freuen. Der Laderaum ist zwar nicht mit dem eines VW T6 zu vergleichen, aber der Transporter geht auch nicht in 3,7 Sekunden auf 100 und erreicht keine Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h.




6. Lamborghini Murcielago SV – 670 PS

Der kraftvollste Murcielago erschien im Jahr 2009. Er extrahierte mächtige 670 PS aus seinem 6,5-Liter-V12. Außerdem sparte er sich dank des massiven Einsatzes von Carbon 100 Kilogramm Leergewicht gegenüber dem Standard-Murcie.

Auch wenn das Getriebe etwas klobig war, sollte euch das mit einem solchen Flügel, einer orangefarbenen Lackierung und einer Null-auf-100-Zeit in rund drei Sekunden wenig stören.


5. Ferrari 599 GTO – 670 PS

Die Leistung des Murcielago deckte sich mit einem ziemlich brutalen Rivalen von der anderen Seite des italienischen Supersportwagen-Dreiecks.

Die etwas schwächere Version musste mit 620 PS auskommen, doch der GTO nahm dem Enzo fast eine Sekunde ab, als er die Ferrari-eigene Teststrecke in Fiorano umrundete.

Vor dem 599 gab es erst zwei GTO-Modelle in der Ferrari-Geschichte – den speziellen 288 GTO und den majestätischen 250 GTO. Manch einer behauptet, dass der 599 den beiden Vorgängern niemals Rechnung tragen wird.




4. Pagani Zonda LM – „700 PS plus“

Wir könnten eigentlich eine eigene Zonda-Liste machen, so endlos fühlen sich die unterschiedlichen Versionen und Spezial-Editionen von Saugmotor-Autos an.

Die meisten von ihnen produzieren mehr als 600 PS, doch der wohl dämonischste Straßen-Zonda ist der LM.

Der LM wurde nie auf einen Prüfstand gestellt, um eine offizielle Leistungszahl zu ermitteln, doch er dürfte mit großer Sicherheit über der 700-PS-Marke landen.




3. Lamborghini Aventador SV – 740 PS

Lamborghini blieb auch bei der Murcielago-Ablöse bei dem guten alten Saugmotorkonzept.

Was den normalen Aventador nicht davon abhält, 700 PS auszuspucken. Die noch sportlichere SV-Version mobilisiert hingegen Furcht einflößende 740 Pferde.


2. Aston Martin One-77 – 760 PS

Der 7,3-Liter-V12-Sauger im One-77 wurde von Cosworth aufgemotzt und spuckt jetzt 760 PS aus.

Außerdem sitzt das Aggregat in der wohl schönsten Karosse, die aktuell eine Aston-Martin-Plakette trägt.

Lediglich 77 Exemplare wurden gebaut, jedes zum Preis von 1,7 Millionen Euro. Hättet ihr euch mal einen gegönnt, denn jetzt sind die Dinger bereits das doppelte Wert.




1. Ferrari F12tdf – 780 PS

Wir sind erst kürzlich den Ferrari F12tdf gefahren und wir fanden ihn ein klein wenig … ähm … Angst einflößend. Aber als regierenden Saugmotor-König macht er eine wirklich gute Figur.

„Man muss eine heldenhafte Selbstdisziplin haben, um nicht mit Warp 10 zu fahren. Der Leistungsrausch macht süchtig und der Sound des V12 ist gewaltig“, um uns mal selbst zu zitieren.

Die Zahlen? 780 PS aus einem 6,2-Liter-V12 ohne Turbos. Verehrte Damen und Herren, liebe Kinder, so potent können Saugmotoren in straßenzugelassenen Sportwagen werden ...




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