Astons Über-GT kommt jetzt auch mit der 4,0-Liter-Biturbo-V8-Wumme aus Affalterbach. Sehr gut

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Dass er kommen würde, war schon länger klar. Aber jetzt, wo er endlich da ist, sind wir trotzdem ziemlich aufgeregt. Aston Martin hat nämlich gerade die technischen Daten für seinen neuen V8-DB11 bekanntgegeben und sie lesen sich ziemlich vielversprechend.

Hintergrund: Die Partnerschaft zwischen Aston und Mercedes hat mit dem neuesten DB erste Früchte getragen. Die Schwaben liefern Elektronik und Infotainment. Nun gesellt sich erstmals auch ein Motor dazu. Das bedeutet: Ihr könnt euren DB11 nicht nur mit dem bekannten 5,2-Liter-Biturbo-V12 kriegen, sondern ab sofort auch mit einem 4,0-Liter-Biturbo-V8 von AMG. Jeder, der dieses Aggregat kennt, darf sich jetzt gerne ein bisschen freuen.

Im DB11 bringt es der Motor auf 510 PS und 675 Newtonmeter. Klar, der V12 leistet 98 PS und 15 Newtonmeter mehr, trotzdem wirkt die Ausbeute auch für einen Edel-GT noch ziemlich proper. Und die Leistungsdaten malen das gleiche Bild. Von 0-100 km/h geht es in 4,0 Sekunden, nur eine Zehntel langsamer als im V12. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 301 km/h und damit um 21 km/h niedriger als beim Topmodell. All das scheint relativ verkraftbar.

Auch wenn der offizielle Verbrauch um gerade mal 1,5 auf 9,9 Liter sinkt. Nicht wirklich eine Einsparung, die die Welt aus den Angeln hebt, aber hier scheint es auch eher eine andere Motivation zu geben. Autos in Märkten zu verkaufen, deren Besteuerung sich nach Hubraum statt Emissionen richtet, nämlich. Wie China zum Beispiel.

Der Großteil der V8-Hardware stammt von AMG, aber Aston war auch nicht ganz untätig. Motorlager, Ansaugsystem, Auspuffanlage und Trockensumpfschmierung wurden in house speziell für den DB11 apliziert. Gleiches gilt für das Motormapping. Einfach um sicherzustellen, dass sich der Aston eigenständig anfühlt und klingt.

Ein nicht zu unterschätzender Bonus des neuen V8-Aggregats ist das Gewicht. Mit AMG-Maschine ist der DB11 nämlich satte 115 Kilo leichter als bisher. Die Waage bleibt nun bei 1.760 Kilo stehen. Außerdem verteilt sich die Last etwas zentraler. Im Zusammenspiel mit dem erforderlichen Feintuning an Federn, Dämpfern und ESP zeigt sich dadurch laut Astons Technikchef Max Szwaj "ein bisschen mehr vom sportlichen Charakter des DB11". Übersetzt heißt das: Der V8 wird launiger ums Eck gehen als der teils etwas schwerfällige V12.

Die optische Differenzierung zwischen großem und "kleinem" DB11 dürfte unterdessen nur den wahren Connaisseuren gelingen. Wenn ihr leicht geänderte Aluräder und zwei statt vier Lufteinlässe auf der Motorhaube seht, dann steckt Affalterbacher Motorenbau unter der ellenlangen GT-Haube. Der Rest, auch innen, gleicht sich wie ein Ei dem anderen. Die Preise für den V8-DB11 starten bei 184.000 Euro, was ihn gewaltige 24.900 Euro günstiger macht als den großen V12-Bruder. Die Argumente für den AMG-DB11 könnten weiß Gott schlechter sein.

Autor: Stefan Wagner

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