Hübsch oder hässlich? Der Nissan-Juke-Rivale setzt auf großes Design-Drama 

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Immer mehr Kontrahenten drängeln sich in das Segment der subkompakten SUVs. Den Anfang machten der Nissan Juke sowie der Renault Captur, jetzt zeigte Citroën den neuen C3 Aircross. Auch Hyundai und die Konzernschwester Kia wollen etwas von dem üppigen Kuchen abhaben. Während Kia seinen "Stonic" noch unter Verschluss hält, gibt es bereits erste Infos zum Hyundai Kona. Den Namen hat Hyundai übrigens nicht ausgewürfelt: "Kona" bezeichnet die Küstenregion auf der Hauptinsel, dem "Big Island", von Hawaii.  
 
Kommen wir zu den Fakten: Mit einer Länge von 4,16 Meter ordnet sich der Hyundai Kona deutlich unterhalb des 4,47 Meter langen Tucson ein. Der Radstand ist drei Zentimeter länger als beim i20 und beträgt 2,60 Meter. Grund hierfür ist eine komplett neu entwickelte SUV-Plattform.  Interessant ist ein Blick auf die Abmessungen der Konkurrenz: Zwischen 4,12 Meter (Renault Captur) und 4,19 Meter (Audi Q2) liegen die jeweiligen Längen. Auch die Radstände befinden sich fast alle im Bereich um 2,60 Meter.
 
Bemerkenswert ist die Optik des 1,80 Meter breiten und 1,55 Meter hohen Kona. Hyundai spricht von einer "Rüstung" und sogar von einem "aggressiven Karosseriedesign". Auffällig ist die Teilung der vorderen Leuchteinheiten. Wie beim Citroën C4 Cactus befinden sich die Scheinwerfer recht weit unten (beim Kona mit LED-Technik), während darüber die Blinker und das Tagfahrlicht in schmalen Streifen sitzen. Apropos C4 Cactus: Auch die Abmessungen sind fast gleich, allerdings ist der Kona acht Zentimeter breiter. Auf dieser Basis verspricht Hyundai einen großzügigen Innenraum inklusive eines Kofferraums mit doppeltem Einlegeboden.

Was gibt es technisch zu vermelden? Da der Hyundai Kona weltweit die Kunden entzücken soll, gibt es unterschiedliche Motorvarianten. Stets vorhanden ist aber die Option, einen Allradantrieb zu ordern, was den Kona von vielen Mitbewerber unterscheidet. Zudem macht dieses Detail deutlich, dass er NICHT auf dem i20 basiert. Sehr amerikanisch ist der Zweiliter-Saugbenziner mit 149 PS und Sechsstufen-Automatik. Schon leckerer klingt der 1,6-Liter-Turbo mit 177 PS, 265 Newtonmeter Drehmoment und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Hiermit beschleunigt der Kona in nur 7,7 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 210 km/h. Etwas volkstümlicher ist der für Europa vorgesehene Einliter-Turbodreizylinder mit 120 PS. Seine Eckdaten: 172 Newtonmeter, 181 km/h Spitze, 12 Sekunden auf 100 km/h und manuelle Sechsgang-Schaltung. Auch ein 1,6-Liter-Diesel wird versprochen. Bereits Ende Juni 2017 soll der Hyundai Kona in Südkorea zu den Händlern kommen, danach folgen Nordamerika und Europa. Nicht gerade viel Zeit, um sich an die Optik zu gewöhnen...

Autor: Roland Hildebrandt

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