Hier kommt der SVR zu weniger als der Hälfte des Preises … der sparstrümpfige 2,0-Liter-F-Type. Ist man mit Downsizing nun endgültig zu weit gegangen?

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Verehrte Damen und Herren, liebe Kinder, hier kommt ein weiterer F-Type. Es handelt sich um die nunmehr 20. Motor-Getriebe-Karosserie-Permutation. Doch warum ist genau diese so erwähnenswert?

Weil sie die neue Basis bildet und am günstigsten ist. Kostenpunkt? Ab 57.200 Euro. Doch dieser F-Type ist nicht nur der günstigste, mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner, der die Hinterräder antreibt, ist er auch der am schwächsten motorisierte.

Ja. Damit wohnt im F-Type jetzt ein Motor, den ihr so ähnlich auch in einer Mittelklasse-Limousine wie dem XE findet. Ihr dachtet, der F-Type zieht nur gegen den Porsche 911 in die Schlacht? Falsch, denn jetzt hat die Großkatze auch den Boxster und den Cayman im Visier.

Ihr wollt Zahlen? Mit Hilfe eines Turboladers – ein Bruch mit allen anderen F-Type-Aggregaten, die per Kompressor aufgeladen werden – entsteht eine Höchstleistung von 300 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment werden freigesetzt. Damit ist der neue Basis-F-Type 40 PS und 50 Newtonmeter schwächer als der bisherige V6-Einsteiger für 66.200 Euro.

Die Vierzylinder-Version erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 249 km/h, 0-100 km/h gelingt in 5,7 Sekunden. Eigentlich akzeptable Werte, oder? Ein Highlight ist aber auf jeden Fall der Verbrauch, den Jaguar mit 7,2 Liter je 100 Kilometer angibt.

Das Weglassen von zwei Zylindern hat insgesamt 52 Kilogramm an Gewicht von der Vorderachse genommen. Dadurch soll der Wagen laut Jaguar spielerischer und agiler bewegen lassen.

Der Vierzylinder wird ausschließlich mit Hinterradantrieb und einer Achtgang-Automatik angeboten. Außerdem wird uns ein grandioser Soundtrack durch die aktive Abgasanlage versprochen. Und weil die großen V6- und V8-Brüder schon sehr laut brüllen, können wir uns einen frech-kreischenden und etwas weniger bassigen Vierender ehrlich gesagt sehr gut vorstellen.

Ja, der ganze Wagen ist irgendwie sehr faszinierend. Okay, die neuen Porsche-Modelle mit den Vierzylindern wurden nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen. Ob dem Jag also ähnliches droht?

Deshalb unsere Frage: Würdet ihr ein paar Zylinder und einen Kompressor gegen ein bisschen mehr Effizienz eintauschen wollen? Wir sind auf eure Antworten gespannt ...

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink

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