Schaltgetriebe, Vierliter-Motor mit 500 PS: Der neue GT3 ist ein 911 R mit mehr Downforce. Für 25 Prozent des Preises ...

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Freut euch Porsche-süchtige Topgearianer/innen: Es ist der neue Porsche 911 GT3. Der Genfer Autosalon wird uns eine ganze Menge High-Performance-Blech liefern. Das meiste davon ist vermutlich deutlich glamouröser als der neueste GT-Porsche. Die wenigsten allerdings werden fokussierter sein oder so viel Spaß beim Fahren bringen.

Die größte Nummer beim neuen 911 GT3 (991 GT3 Facelift, 991 GT3 2.0 oder wie auch immer ihr das rote flügelige Ding nennen wollt) ist die Rückkehr des Schaltgetriebes. Der letzte GT3 setzte einzig auf eine Doppelkupplung, was ziemlich viele Menschen, die gerne GT3s kaufen, ziemlich stark ärgerte.

Jetzt habt ihr die Wahl: Ein Siebengang-PDK ist noch immer Standard, aber eine Sechsgang-Schaltung (die aus dem glorreichen 911 R) kann als aufpreisfreie Option geordert werden.

Besonders stolz ist man bei Porsche auf den neuen Motor des GT3, der fast völlig unverändert aus der Rennversion des GT3 Cup stammt. Vier Liter Hubraum bedeuten hier astreine 500 PS. Damit liegt der GT3 leistungsmäßig auf einem Level mit 911R und GT3 RS. Im Vergleich zum RS fällt auf, dass der GT3-Motor 750 Touren höher dreht. Und ja, das sind 9000 U/min. Genauso viel wie beim alten GT3 mit seinem 3,8-Liter-Boxer. Wer das Ding je bei Maximaldrehzahl gehört hat, weiß, was im Leben wirklich zählt.

Mit dem PDK geht es in 3,4 Sekunden auf Tempo 100, manuell in 3,9 Sekunden. Auch die Sperrdifferenziale unterscheiden sich. Im PDK-Getriebe ist eine aktive Variante verbaut, während im manuellen Getriebe ein klassisches mechanisches Diff zum Einsatz kommt.

Sehr viele weitere Dinge sorgen dafür, dass auch der neue GT3 so handelt, wie die Menschen das erwarten. Es gibt Vierradlenkung, dynamische Motorlager und eine 25-Millimeter-Tieferlegung gegenüber dem 911 Carrera S.

Außerdem habt ihr die Wahl zwischen vier Sitzen (ja, vier). Der extremste davon ist eine Schale aus CFK. Ihr wollt die extreme CFK-Schale.

Von außen hat sich der 1.430 Kilo schwere GT3 nur geringfügig verändert. An der Front sorgt eine neue leichtere Schürze für eine bessere Aero-Balance. Am Heck gibt es neben den Facelift-Rückleuchten einen größeren Spoiler und einen neu gestalteten Diffusor. Zusammen produzieren diese Elemente so viel Abtrieb wie vor ein paar Jahren noch das GT3-RS-Modell des Porsche 997.

Innen gibt es ein neues Lenkrad, das aus dem Porsche 918 stammt und analog zum Facelift des normalen 911 ein neues Infotainment-System. Marktstart für den neuen GT3 ist Mitte Juni 2017. Also genau rechtzeitig für Temperaturen, die sich halbwegs mit den Dunlop Sport Maxx 2 Pneus vertragen.

Der Preis startet bei 152.416 Euro. Ziemlich viel für einen Elfer, könnte man jetzt behaupten. Gar nicht viel für ein Auto, das im Prinzip ein nicht limitierter 911 R mit mehr Downforce ist. Letzerer wird gerade für das Vierfache gehandelt …

Autor: Stefan Wagner

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